Performance-Trialog im Rahmen der
Saarbrücker Sommermusik 2009

"Es gibt niemanden, den ihr Gesang nicht fortreißt" oder
Josefine Lunaire

Musik • Rezitation • Reflexion

in Zusammenarbeit mit der
Landeshauptstadt Saarbrücken und dem Theaterschiff Maria-Helena

Sonntag, 2. August 2009
Theaterschiff Maria-Helena

20.00 Uhr | Eintritt Frei

Liese Meszar (Violine)
Ralf Peter (Countertenor)
Harald Bost (Komparatist)

Wie es für Arnold Schönberg nur „Kunst um der Kunst willen“ gibt, so bemüht sich auch Franz Kafka um die reine Kunst. Künstler und Wissenschaftler bemühen sich um die Kunst. Versteht der Wissenschafter die moderne Kunst eigentlich richtig?

 

Läßt sie sich überhaupt „richtig“ verstehen? Oder zeugen nicht perma-nente Neuinterpretationen von einer prinzipiellen Unsicherheit des Kunstverständnisses? – Fragen über Fragen, auf die Liese Meszar (Violine), Ralf Peter (Countertenor) und Harald Bost (Komparatist) Antworten suchen. Das neue und experimentelle an ihrem Ansatz besteht darin, dass Kunst und Interpretation in dem Projekt verschmelzen, nicht mehr streng von einander getrennt sind. Eine neue ästhetische Ausdrucksform soll entstehen:  ur Musik (u.a. Fragmente aus Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ u.a.) kommen literarische Texte (vor allem Franz Kafkas „Josefine oder das Volk der Mäuse“) und treten in einen „Trialog“ mit dem reflektierenden Wort der Wissenschaft. Musik, Literatur und Kommentar streiten und bemühen sich um die „Kunst an sich“. Die Annäherung an sie durchläuft die drei Stufen des schöpferischen Prozesses: Inspiration – qualvolle Umsetzung – Vollendung des Werkes.

 

 
 
 

 

• Faltblatt mit näheren Informationen zur Performance

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• Programmheft

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• Plakat

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• Mitwirkende

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VERANSTALTUNGEN

 

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