Martin Schmitt
Nichts als die Wahrheit
Sprache und Welt in Ror Wolfs Prosa

16 Seiten, EUR 3,–
ISBN 3929844184

Ror Wolf ist einer der bekanntesten unbekannten Gegenwartsautoren des deutschsprachigen Raums. Nach seinem Roman-Debüt Fortsetzung des Berichts, erschienen 1964, sind es vor allem kürzere Prosatexte, Hörspiele und experimentelle Fußballliteratur, die seinen Ruf als exzellenten Sprachbeherrschungskünstler bei einem eher überschaubaren Kreis von Liebhabern der Groteske wie auch des Feinsinnigen und Philosophischen festigen.
In diesem kleinen Vortrag wird auf die Relation des literarischen Umgangs mit Sprache und der stetig stattfindenden Weltaneignung hingewiesen, die so signifikant ist für Wolfs Texte. Die Wahrheit der Welt entspricht der Wahrheit der Sprache, die wesentliche Verbindung ist ihrer beider Lebendigkeit, die sich artikuliert in der Verweigerung

 

des Stillstandes. Das Ergebnis sind Texte, die sich auf das große Spiel zwischen Sprachlust und Sprachskepsis einlassen und den Leser auf eine unendliche Reise in die unendliche (Sprach-)Welt mitnehmen.

Der Titel Nichts als die Wahrheit. Sprache und Welt in Ror Wolfs Prosa ist über alle gepflegten Buchhandlungen bezieh-bar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

Stand: April 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

tertium comparationis
im
konrad kirsch verlag


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